wir haben uns nach Damentausch mit dann verschachtelter bauernstruktur auf remis geeinigt
mf
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Die Partienotation zeigt mal wieder, wie "daneben" die automatischen Textkommentare von Fritzchen sind.
13... c5 += Schwarz droht Materialgewinn: c5xd4 - au weia!
15. f3 Der Gegner darf nicht nach e4+g4 - Blödsinn: Hier war Mattedecken angesagt!
23. ...Rxd1 Schwarz fesselt: Td1xe1 - nö: Schwarz tauscht ab!
25. Rxd1 g6 Kontrolliert f5 - nö: Schwarz macht sich ein Luftloch!
und beliebig so weiter. Bitte beim nächsten mal "Kommentierung aus".
Richtig erkannt, da waren die 2 Fragezeichen ja glatt für was gut. Der Zug 46. Kd3 war natürlich auch sau schlecht. Ich hatte meine Fehleinschätzung ziemlich direkt nach Ausführung gesehen. Der Traum von Damen-Umwandlung war innerhalb 30 Sekunden erledigt. Da hat wohl die Psyche zugeschlagen. Ich rannte mit meinem kleinen Ansturm ums überleben und versuchte alles, während Manfred diesen Versuch wohl arg unterschätzt hat. Nach der Bauerneroberung hat sich der innere Schweinehund wahrscheinlich schon zurück gelehnt und gedacht die Partie ist aus. Mit etwas genauer rechnen hätte ich den auch überlegten Bauern nach f3 gespielt.
3 Partien sind noch zu spielen. Neben den 2 bekannten Rückständen konnten auch Manfred und Uwe wegen dem 4'er Pokal nicht spielen. Wir werden versuchen schnellst möglich alle Partien zu erledigen.
Der 21.12. steht "nicht" für Nachholpartien zur Verfügung. An diesem Abend gibt es kein Schach. Wie es so ist im Leben, man hilft sich gegenseitig und der Saal wird dringend von der Lebenshilfe benötigt. Da stehen wir natürlich auch mal zurück, vor allem so kurz vor Weihnachten.
Aber mit den Regularien unter denen dieser Wettkampf stattfindet, ist dies nicht viel mehr als ein gekonntes Finden von Schwachstellen und Fehlern in einem Computerprogramm. Und das nicht während der Partie sondern in den Wochen der Vorbereitung vorher. Und so Einwände wie, "Oh, aber er hat doch gar nicht so nen tollen Computer zur Verfügung gehabt..." Das ist ein schnöder Doppelprozessor Core Duo Computer fuer ca. 10 tausend Euro. Kramnik bekommt 500.000 und hat die Chance auf weitere 500.000. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit, daß seine Testrechner schneller waren.
Ein wenig mehr Flexibilität für das Fritz Team wäre schon wünschenswert. Fritz 10 spielt auch nicht viel anders als Fritz 9 und man hätte Kramnik ein Chessbase ohne Engine für seine Eröffnungs und Endspielunterstützung während der Partie geben können.
Das ist allerdings interessant! Danke für die Infos. Wirft ein ganz neues Licht auf die Sache.
Ich find den Wettkampf Mensch - Maschine aber auch nicht aussagekräftiger, wenn Kramnik gegenüber überhaupt keine Zugeständnisse gemacht werden und Deep Fritz mal eben auf eine Datenbank mit 3,2 Millione Partien zurückgreifen kann, hinzu kommt dann auch noch die Endspieldatenbank.
Dann sollen die beiden doch lieber gleich einen Wettkampf im Chess 960 spielen, dann sind beide von vornherein aus dem "Buch"....
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